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Digitalisierung im Gesundheitswesen
- Betroffene und ihre Angehörigen können Beratungs- und Behandlungsangebote vor Ort über das Suchthilfeverzeichnis der DHS finden.
- 3,2 % der Männer und 1,0 % der Frauen erfüllen die Diagnosekriterien einer „Störung durch Glücksspielen“.
- Andernfalls kann ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik oder einer anderen Therapieeinrichtung helfen, den Kreislauf der Spielsucht zu durchbrechen.
- Der größte Zuwachs zeichnet sich bei virtuellen Automatenspiel/ Online-Poker ab, deren Legalisierung im Juli 2021 erfolgte.
- Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe kann dabei helfen, eine Sucht zu bewältigen und die erreichten Ziele aufrechtzuhalten.
36,4% der 16- bis 70-Jährigen in Deutschland haben in den letzten 12 Monaten an einem Glücksspiel teilgenommen – Männer in größerem Maße als Frauen. Unter den 16- und 17-Jährigen, für die Glücksspiele gesetzlich nicht erlaubt sind, geben immerhin 11,6 % an, in den letzten 12 Monaten daran teilgenommen zu haben. Hochgerechnet etwa 1,3 Millionen Erwachsene in Deutschland leiden unter einer Störung durch Glücksspielen.
Im Jahr highspin casino anforderungen für die registrierung 2023 verloren Glücksspielende auf dem legalen Glücksspielmarkt 14,4 Milliarden Euro. 34 % entfallen hierbei auf Glücksspielautomaten in Gastronomie und Spielhallen und 31 % auf Lotterien des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Sportwetten haben mit einem Nettoverlust von 2 Milliarden Euro ebenfalls noch einen Anteil von über 14 %. Die hier dargestellten Daten zu den Nettospielverlusten sind dem aktuellen Tätigkeitsbericht (Tabelle 1) entnommen. In dem jährlich erscheinenden Tätigkeitsbericht der GGL wird das grundlegende Vorgehen, sowie Maßnahmen und Erfolge der Behörde erläutert.
Dass das Verlangen zu spielen krankhaft (pathologisch) werden kann, ist seit langem bekannt. Doch solange fast ausschließlich in Casinos und Clubs gespielt wurde, schien „Spielsucht“ ein Randproblem zu sein. Erst mit Geldspielautomaten („Groschengräber“) fand das Glücksspiel um Geld, und damit das zwanghafte Glücksspiel, weitere Verbreitung. /Spielverhalten/ Glücksspiel werden in der Regel gleichbedeutend (synonym) verwendet.
Besonders deutlich wird der Geschlechtsunterschied bei den Sportwetten. Männer nehmen im Vergleich zu Frauen fast fünfmal so häufig an dieser Spielform teil. Im Jahr 2023 setzten 6,4 % der Männer und 1,3 % der Frauen Geld bei Sportwetten ein (siehe Glücksspielsurvey 2025, Tabelle 5).
Die Erhebung erfolgt seit 2007 alle zwei Jahre mithilfe einer kombinierten Telefon- und Onlinebefragung. Die Grundgesamtheit der Studie ist die deutschsprachige Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren. Die Abbildung unten zeigt diese Werte getrennt für Männer und Frauen im Jahr 2025 als die Zahlen zuletzt erhoben wurden. Die hier dargestellten Daten sind dem Glücksspielsurvey 2025 (Abbildung 1 und 2) entnommen. Da für die Erhebung im Jahr 2021 die Methodik grundlegend überarbeitet wurde, sind Vergleiche nur seit dieser Erhebungswelle des Glücksspielsurveys sinnvoll. Ergebnisse aus früheren Erhebungen werden daher nicht dargestellt.
Ambulante Suchtberatungsstellen, stationäre Fachkliniken, Suchtselbsthilfegruppen oder eine Psychotherapie können bei der Suchtbewältigung helfen. Allerdings nimmt nur etwa jeder oder jede Fünfte mit einer Glücksspielsucht Hilfe in Anspruch. Betroffene suchen häufig keine Hilfe, weil sie sich schämen, unentdeckt bleiben möchten, und das Problem lieber selbst lösen möchten. Bei den hier dargestellten Daten handelt es sich jeweils um Zugänge an Betreuungen in der ambulanten Suchthilfe bzw.
Zentraler Bestandteil des Berichtes ist die Analyse des deutschen Glücksspielmarktes. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist eine staatliche Aufsichtsbehörde, die den Online-Glücksspielmarkt in Deutschland reguliert. Sie wurde im Zuge des Glücksspielstaatsvertrages 2021 gegründet. Dabei werden länderübergreifend Glücksspielangebote im Internet geprüft, Genehmigungen erteilt und dafür gesorgt, dass die erlaubten Glücksspielangebote den Spieler- sowie Jugendschutz bewahren. Des Weiteren bekämpft die GGL illegales Glücksspiel und Werbung dafür. ℹ Hinweise zu den Abbildungen Am oberen Rand der Abbildung können Sie sich mittels der Buttons durch verschiedene Ansichten (z. B. "Umsatz") klicken.
Somit sind etwa 3/4 der hiervon betroffenen Personen Männer. Der Bevölkerungsanteil mit einer leichten Störung liegt bei 0,9 %, der mit einer mittelgradigen Störung bei 0,6 % und der mit einer schweren Störung bei 0,6 % (siehe Glücksspielsurvey, Tabelle 7). Der Schweregrad der Störung kann auch Auswirkungen auf den durchschnittlichen monatlichen Einsatz für Glücksspiele haben. Die Deutsche Suchthilfestatistik (DSHS) erfasst deutschlandweit Beratungs- und Behandlungsvorgänge in ambulanten wie (teil-)stationären Einrichtungen der Suchthilfe. Männer (40,4 %) sind affiner für Glücksspiele als Frauen (32,4 %).
Menschen mit einer Glücksspielsucht können nicht mit dem Glücksspiel aufhören, obwohl es häufig negative Folgen für ihre finanzielle Situation, ihr Privatleben und ihren Beruf hat. Um die Sucht zu bewältigen, gibt es zahlreiche Beratungs-, Hilfs- und Therapieangebote. Finanzielle Probleme und Schulden sind die häufigsten Folgen des pathologischen Glücksspiels. Viele zwanghaft Spielende rauchen zudem stark und trinken große Mengen Kaffee oder auch Alkohol. Das pathologische Glücksspiel wird als psychische Erkrankung behandelt. In Deutschland werden für Spielsüchtige in einer Reihe von Suchtfachkliniken und ambulanten Suchtberatungsstellen spezielle Therapien angeboten.
Online-Sucht
Im Jahr 2023 betrug der Umsatz des legalen Glücksspielmarkts in Deutschland circa 63,5 Milliarden Euro. Dies bedeutet einen Zuwachs um gut 19,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Zuwachs zeichnet sich bei virtuellen Automatenspiel/ Online-Poker ab, deren Legalisierung im Juli 2021 erfolgte. Die hier Hier verwendeten Zahlen zum Umsatz sind dem jährlich erscheinenden "Jahrbuch Sucht" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Das aktuelle Kapitel zum Thema Glücksspiel kann hier abgerufen werden.
Beendete Behandlungen in der stationäre Suchthilfe, für die eine Hauptdiagnose vorlag. Die Daten der einzelnen Jahre sowie eine detaillierte Erläuterung ihrer Erhebung sind unter verfügbar. So lag der Anteil der Männer in stationären Rehabilitationseinrichtungen im Jahr 2024 bei 90 %. In ambulanten Einrichtungen lag der Anteil mit 89 % nur knapp darunter.
Durch Klicken auf die Beschreibungen in den Grafik-Legenden (z. B. „Männer“) können Sie zudem einzelne Linien ein- oder ausblenden. Roulette, Lotterie sind die häufigsten Rätsellösungen für Glücksspiel mit 8 Buchstaben. Knobeln sind die häufigsten Rätsellösungen für Glücksspiel mit 7 Buchstaben. Pokern, Wagnis sind die häufigsten Rätsellösungen für Glücksspiel mit 6 Buchstaben. Wette, Boule sind die häufigsten Rätsellösungen für Glücksspiel mit 5 Buchstaben.
Eine stationäre Behandlung ist auch angeraten, wenn weitere Erkrankungen und Abhängigkeiten hinzukommen. Einen Selbsttest zur Glücksspielsucht bietet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) an. Bei dem Verdacht, dass eine Glücksspielsucht vorliegen könnte, kann man sich auch an eine Suchtberatungsstelle wenden oder einen Selbsttest im Internet machen. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass ein Selbsttest zwar einen ersten Hinweis liefern, jedoch nicht die ärztliche oder psychotherapeutische Diagnose ersetzen kann. Obwohl Glücksspiel erst ab 18 Jahren erlaubt ist, zeigen etwa 0,3 bis 3,0 Prozent der Jugendlichen unter 18 Jahren ein problematisches Glücksspielverhalten.